„Wohnraum muss bezahlbar sein“

Die Mietpreise in Potsdam schnellen genauso in die Höhe, wie die Anzahl der Preußen-Prachtbauten a lá Stadtschloss und Garnisionskirche. Für HartzIV-EmpfängerInnen, prekär Beschäftigte, StudentInnen und Auszubildende sind die Mieten in Potsdam kaum noch bezahlbar – wenn mensch überhaupt nach langer Suche irgendwie an Wohnraum kommt. Wer kein Geld hat, wird an den Stadtrand oder gar aus der Stadt gedrängt. Den wenigen alternativen Wohnprojekten, die es in Potsdam gibt, wurden nun von der städtischen Wohnungsgesellschaft GEWOBA eine Pachtzinserhöhung auferlegt. Darum haben am vergangenen Samstag (25.02.12) in Potsdam ca. 200 Leute unter dem Motto „Wohnraum muss bezahlbar sein! Hausprojekte schützen! Mietenstop!“ demonstriert. Die bunte und laute Demo zog vom Luisenplatz über den Platz der Einheit und die Friedrich-Ebert-Straße zur Stadtverwaltung. Auf der Friedrich-Ebert-Straße Höhe Brandenburger Straße gab es eine Zwischenkundgebung. Viele PassantInnen hörten aufmerksam dem Redebeitrag der Gruppe „Recht auf Stadt“ zu. Zudem wurden auf der gesamten Route Informationsmaterialien in Form von Flyern verteilt, sodass auch die Menschen, die daneben standen und eventuell nicht wussten worum es geht, die Möglichkeit hatten sich zu informieren,
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Unser Transpi bei der Demo: Für  alternatives Wohnen. Repression entgegenwirken. Linke Politik stärken.